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Unfollow Thursday #UT bei Twitter

Nachdem es ja bei Twitter schon lange den #ff = follow Friday gibt schlage ich den #ut = unfollow Thursday vor (aha Google sagt mir: Ich bin nicht der erste mit der Idee – egal). Jeden Donnerstag werde ich daher meine Follower auffordern zu checken ob ich in der letzten Woche den Twerwartungen twerecht geworden bin – dann bleibe ich „in the zone“.

Sollte ich allerdings mal wieder zu viele Katzenfotos gepostet haben oder mich über Leute aufgeregt haben, die sich SEO schimpfen, aber so wirklich absolut gar nichts drauf haben – und du bist gar nicht „amused“ – zack *unfollow martin_m*.

Via Hastag #ut kannst du dann auch der Welt (und mir) mitteilen warum. Frei nach der Devise: Feedback ist gut – egal ob positiv oder negativ. Allen kann man es eh nicht recht machen – also: Feel free to #ut me.

Also: Auf zum ersten unfollow Thursday!

Blogpost =! Wunschzettel?

Nachdem ich neulich meinen Wunschzettel online gestellt habe, rief mich kurz darauf meine Mutter an. Das wäre doch wirklich ein wenig komisch einen Wunschzettel im Internet zu posten und außerdem total unpersönlich und überhaupt. Jedes Jahr muss ich mich dann wieder erneut erklären, dass dies ja ein Wunsch- und kein Bekommzettel ist, man darf sich meiner Meinung also alles mögliche wünschen. Mittlerweile weiß ich auch, dass es das Christkind nicht gibt und ob ich jetzt ein Email schreibe oder einen Blogpost macht doch für Echtes-Papier-Anpack-Gefühl nichts aus, oder?

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Das Blog Dilemma

Das Blog Dilemma

Bloggen ist hipp, ganz ohne Frage – auch wenn in absehbarer zeit die kritische Masse erreicht sein wird und das Blog zum Alltagsmedium wird. Ist es dann noch genau so erstrebenswert wie jetzt, wo man sich durch die neue Digital-Narzistische-Ausdrucksform noch profilieren kann.

Die Frage für mich ist ganz einfach: Wieviel echte Person darf man im Internet zeigen und was sollte im Hinblick auf mögliche Reuevolle-Rückblicke lieber im Kreise von vertrauten Freunden und Feinden bleiben.
In gewissen Weise ist das auch ein paradoxer Gedanke: Was ich jetzt nicht schreibe wird meinen weiteren Lebensweg genauso beeeinflussen, wie das was ich schreibe. Trotzdem erscheint das eine Risiko-reicher als das andere.

Zum Glück studiere ich Psychologie und kann also meine ineffektiven Gedankengänge wenigstens empirisch analysieren. Bei allen „sozialen“ Fähigkeiten wird stets die schlechteste Performance als Maßstab genommen („In Wirklichkeit ist X überhaupt nicht so nett, der tut nur so weil…“), während bei den meisten anderen Fähigkeiten (z.B. Sport) die beste Performance als Maßstab genutzt wird („…jaja aber der kann viel schneller…neulich da…).

In sofern kann also ein „blamabler“ Blogpost die soziale Norm versauen – die Leser vergraulen – mich für ewig als Stümper brandmarken, während der Gegenbeweis eigentlich nie erbracht werden kann.

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