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Krank zuhause & Blog update
Videocast über krank sein, Langeweile und das (neue alte) Blogdesign.
Miriam Meckels Tipps für effiziente Kommunikation
Neulich habe ich mir ein Interview mit mit Miriam Meckel angeguckt (hier: http://www.nzz.ch/hintergrund/standpunkte). Die Dame ist Professorin für Irgend-so-was-mit-Kommunikation an der Universität Sankt Gallen in der Schweiz. Außerdem betreibt sie einen Blog unter MiriamMeckel.de. In diesem Video gibt Miriam Meckel ein paar Tipps wie man effizienter kommunizieren kann. Ich habe diese Punkte einfach mal aufgeschrieben, ohne eine bestimmte Reihenfolge.
Das Blog Dilemma
Das Blog Dilemma
Bloggen ist hipp, ganz ohne Frage – auch wenn in absehbarer zeit die kritische Masse erreicht sein wird und das Blog zum Alltagsmedium wird. Ist es dann noch genau so erstrebenswert wie jetzt, wo man sich durch die neue Digital-Narzistische-Ausdrucksform noch profilieren kann.
Die Frage für mich ist ganz einfach: Wieviel echte Person darf man im Internet zeigen und was sollte im Hinblick auf mögliche Reuevolle-Rückblicke lieber im Kreise von vertrauten Freunden und Feinden bleiben.
In gewissen Weise ist das auch ein paradoxer Gedanke: Was ich jetzt nicht schreibe wird meinen weiteren Lebensweg genauso beeeinflussen, wie das was ich schreibe. Trotzdem erscheint das eine Risiko-reicher als das andere.
Zum Glück studiere ich Psychologie und kann also meine ineffektiven Gedankengänge wenigstens empirisch analysieren. Bei allen “sozialen” Fähigkeiten wird stets die schlechteste Performance als Maßstab genommen (“In Wirklichkeit ist X überhaupt nicht so nett, der tut nur so weil…”), während bei den meisten anderen Fähigkeiten (z.B. Sport) die beste Performance als Maßstab genutzt wird (“…jaja aber der kann viel schneller…neulich da…).
In sofern kann also ein “blamabler” Blogpost die soziale Norm versauen – die Leser vergraulen – mich für ewig als Stümper brandmarken, während der Gegenbeweis eigentlich nie erbracht werden kann.