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Wikileaks: Es loht sich zu kämpfen!

Wikileaks erhitzt die Gemüter. Julian Assange ist nur ein Schauspieler im Film Demokratie 2.0. Und wie immer bei großen Veränderungen gibt es eine Gruppe von Leuten die panische Angst davor haben.

Warum es sich lohnt für Wikileaks zu kämpfen

Banken-Stresstest ist nur Beruhigungspille

Super toll! „Unsere“ Banken haben fast alle den Stresstest bestanden.

Leider ist der Test völlig nutzlos und Augenwischerei. Eine Börsen-Beruhigungspille. Ich vermute und hoffe allerdings, dass die Anleger mindestens soviel Sachverstand haben wie ich – ein totaler Laie.

Fest steht: Die Finanzwelt ist eng ineinander verzahnt. Fest steht auch: Der Text hat einzelne Faktoren bei individuellen Banken getestet. Kennmerkend für ein dynamisches System (wie die Bankenwelt) ist allerdings, dass kleine Schwankungen in einem Faktor zu sehr großen Effekten in anderen (und später auch im selben Faktor) führen können.

Der Banken-Stresstest ist zu vergleichen mit einer großen Gruppe Menschen, bei denen der Blutdruck gemessen wird. Weil der bei jedem okay ist wird beschlossen, dass es nicht zu einer Massenpanik kommen kann. Unsinn!

Wenn schon testen – dann in einer vernünftigen Simulation. Wenn schon Beruhigungspille – nicht die Packung mit der Aufschrift „Placebo“ herumliegen lassen.

Stiftung Recht für alle

Immer wieder lesen ich von einzelnen Individuen, die sich gegen den Staat, staatliche Institutionen oder große Firmen zur Wehr setzen. Tapfer, denn die Chancen zu gewinnen sind oft sehr klein, da bei David gegen Goliath letzterer meist den längeren Atem hat. Und wenn dann nichts mehr geht wird auch gerne mal mit anderen Druckmitteln gedroht, um den bösen David unter Kontrolle zu bringen (z.B. hier: http://gez-abschaffen.de/twilight/Twilight.htm).

Leider gibt es in Deutschland ja keine Sammelklagen, allerdings haben solche Gerichtsprozesse in gewisser Weise die selbe Funktion, wie in den USA eine Sammelklage, vor allem wen diese bis zum BGH vordringt. Diese wackeren Recken kämpfen also zum Teil auch für meine rechte und Freiheit. Oft scheitert dies aber daran, dass einfach das Geld ausgeht. Der Staat und große Firmen können locker mal 2,3 Rechtsanwälte für 10 oder mehr Jahre abstellen, für Privatpersonen ist das natürlich nicht zu stemmen.

Wäre es nicht super, wenn es eine Stiftung gäbe, die Gelder für bestimmt Rechtsprozesse einsammeln würde? Da könnte ich dann z.B. mit einer privaten Spende die Klage gegen die GEZ unterstützen, ohne selber klagen zu müssen. Ist so etwas rechtlich überhaupt erlaubt? Welche Prozesse würdet ihr unterstützen?

Hat jemand Lust die Idee zusammen mit mir weiter zu entwickeln und auszubauen?

PS: Wer schon mal für Bernd Höcker spenden will (der Stock im Hintern der GEZ) kann dies hier tun: http://gez-abschaffen.de/Sonderkonto.htm

Welt & die Piratenpartei

Meine starke Abneigung gegenüber dem Springer-Verlag muss ich den meisten Lesern nicht weiter erläutern. Ich ziehe dann doch die Welt der Bild vor, und so stiess ich auf diesen Artikel über die Piratenpartei.

Hier fordert der Autor auf die Gehirntätigkeiten doch vorerst auf Eis zu legen – so offenherzig wagen es wenige Journalisten ihre Agenda offen zu legen. Noch interessanter als der Artkel selber sind allerdings die Kommentare. Nachdem ich mich bis auf Seite 35 durchgeklickt habe kommt hier auch mein eigenes Kommentar (der auf Seite 41 nie viele Leser finden wird, darum hier als offerner Breif an Robin Alexander).

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