Miriam Meckels Tipps für effiziente Kommunikation

Neulich habe ich mir ein Interview mit mit Miriam Meckel angeguckt (hier: http://www.nzz.ch/hintergrund/standpunkte). Die Dame ist Professorin für Irgend-so-was-mit-Kommunikation an der Universität Sankt Gallen in der Schweiz. Außerdem betreibt sie einen Blog unter MiriamMeckel.de. In diesem Video gibt Miriam Meckel ein paar Tipps wie man effizienter kommunizieren kann. Ich habe diese Punkte einfach mal aufgeschrieben, ohne eine bestimmte Reihenfolge.

Miriam Meckels Tipps für effiziente Kommunikation

  • Stellen Sie die Ein- und Ausschaltzeiten ihres geschäftlichen Handys oder Blackberrys so ein, dass ihr Handy morgens angeht und abends zu einer bestimmten Uhrzeit auch wieder ausgeht.
  • Sortieren Sie Ihre E-Mails vor. Ich persönlich benutze dazu das System von GTD (Getting Things Done).
  • Hängen Sie nicht die ganze Zeit mit ihrer Aufmerksamkeit in der Inbox rum! Also: nur dreimal am Tag die E-Mails abrufen. Morgens, mittags, abends. Schalten Sie dazwischen Ihr E-mail-Programm auch wirklich aus.
  • Für wichtige E-Mails önnen Sie sich ruhig auch mal ein wenig länger Zeit lassen. Da ich GMail favorisiere, benutze ich oft die komfortable Speicherfunktion. Ich schreibe mir zunächst nur einige Ideen in die Antwort E-Mail. Wenn ich dann am nächsten Tag die E-Mail tatsächlich beantworte, sind meine Ideen über Nacht schon ein wenig gereift.
  • Manchmal müssen Sie einfach den Mut haben E-Mails zu ignorieren. Sie werden sich wundern, wie wenige Nachfragen kommen. Die wirklich wichtigen Informationen und Projekte werden diese erste Ignoranz-Barriere mit Sicherheit überwinden, frei nach dem Motto: Wir bauen uns einen Spam Filter für die Realität. Miriam Meckel sagt: „In der Kommunikation bahnt das Wichtige sich selber den Weg.“ Man muss halt nicht immer sofort reagieren.
  • Viel effektiver ist es, einige ähnliche Aufgaben hintereinander und ohne Störungen abzuhandeln. Konzentration und Fokus ist wie ein Motor, der sich für jedes Thema neu warm laufen muss. Dafür ist es auch wichtig, gelegentlich einfach mal abzuschalten. Und wenn man dann nicht nur den Kopf, sondern auch alle elektronischen Geräte abgeschaltet hat önnte man sich ja eigentlich auch mal wieder unterhalten oder?

Ach – ICH LASSE MIR DOCH VON EINEM ABGESCHALTETEN HANDY NICHT VORSCHREIBEN MIT WEM ICH ZU REDEN HABE!

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