Logitech USB Headset & Dragon Naturally Speaking

So ich benutze nun das neue Logitech Headset und frage mich auf das irgendwie besser ist als das was ich davor benutzt habe. Anscheinend schon, denn ich merke das die Erkennungsrate auf jeden Fall zugenommen hat. Vor einiger Zeit habe ich einen Blogpost zu dem Thema geschrieben. Das ist aber schon eine ganze Weile her, und seitdem habe ich eigentlich eher wenig mit der Spracherkennung gearbeitet. Ich überlege mir nun, ob ich das nicht wieder anfangen soll, wenn es doch schon erstaunlich wie viel schneller es geht.

Man muss sich allerdings erst daran gewöhnen, und wie mit einem ganz normalen Menschen, einfach zu sprechen. Was ich noch ein bisschen doof finde es, dass man dem Computer auch das Komma und den Punkt sagen muss. Was ich allerdings an Dragon NaturallySpeaking gut finde ist, dass es auch in mehreren verschiedenen Sprachen funktioniert. So kann ich nicht nur meine deutschen Texte einsprechen, sondern auch die niederländischen und englische Texte.

Man muss auch einfach wissen, wofür man die Spracherkennung benutzen kann und wofür sie eigentlich zu kompliziert ist. Wenn ich zum Beispiel ein Text schreibe in dem extrem viele Fachwörter vorkommen, dann habe ich oft einfach keinen Bock Dragon NaturallySpeaking beizubringen, wie diese Fachwörter eigentlich heißen. Es ist dann oft schneller den Text einfach selber einzutippen. Ganz anders sieht es natürlich aus wenn man etwas diktiert in dem viele normale Wörter vorkommen, sowie dieser Text zum Beispiel. Das funktioniert dann schon ziemlich gut und außerdem kann man dabei aus dem Fenster gucken, oder im Zimmer herum laufen was natürlich ein weiterer Vorteil ist.

Was auch ziemlich praktisch ist, ist das DragonPad zu benutzen, die eingebaute Textverarbeitung von Dragon NaturallySpeaking, die ein bisschen so funktioniert wie WordPad. Hierbei benutze ich dann eine Kombination aus sprechen und schreiben um den Text zusammenzustellen. Vor allem das Verbessern funktioniert doch sehr viel schneller wenn man das mit der Tastatur macht. Auch das Markieren geht mit der Maus oft ziemlich einfach, während die Sprachbefehle von Dragon NaturallySpeaking manchmal zu wünschen übrig lassen.

Ich kann euch einfach nur empfehlen es auch mal auszuprobieren, die Zeitersparnis die man damit erreichen kann es wirklich phänomenal. Man braucht dafür natürlich ein Computer der relativ schnell ist und ein gutes Headset. Und dann am Anfang sehr viel Geduld…

3 Kommentare zu „Logitech USB Headset & Dragon Naturally Speaking“

  • MZ:

    Hallo,
    linguatec empfielt jetzt Sennheiser, früher einmal logitech.
    Mfg
    MZ

  • Hallo Frau Wenzel,

    wie gesagt lasse ich mittlerweile meine Texte in Südafrika transkribieren – da mich die automatischen Systeme in den Wahnsinn getrieben haben.

    @alle Leser: Hat jemand einen Tipp für ein Headset, das unter Dragon Prof. 11 gute Ergebnisse liefert?

    Danke!

  • Hallo, Herr Metzmacher! Wir hatten gerade über mein Anliegen gesprochen: ich arbeite mit dragon prof. 11, das von nuance mitgeschickte Headset ist kaputt (es ist auch keine Marke/Firmenname o.Ä. erkennbar…).Nun möchte ich gerne weiter diktieren, alternative headsets (auch von sennheiser & Co.) erkennen zwar Geräusche, aber die Geräusche werden nicht in ein Diktat umgesetzt. Leider reagiert Nuance nicht auf meine Hilferufe…
    Vielleicht kann jemand anders helfen?

    Ich würde mich freuen!

    Danke!

    Petra Wenzel

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