Archiv für die Kategorie „Lyrik“
Nebelschwaden Audio
Vor einigen Jahren habe ich einen Text geschrieben, mit dem Namen “Nebenschwaden” (hier ist der Blog-Post). Den habe ich gerade noch einmal gelesen. WOW!
Wie eine Message von damals an mich jetzt. Jetzt habe ich den Text eingesprochen. Viel Spaß bei hören:
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dieda
lesen bücher sie von rechts nach links,
münzeinwurfaugen, rarer Pilz,
kreischen manchmal vor verzücken,
beugen gerne auch mal den rücken,
heißes bad im kalten schnee,
zeremonieren gar den tee.
wer könnte anders das wohl sein,
als fernöstlich-stereotypen-schein
Repost aus meinem ersten blog “realities” vom 6. August 2006
Unschreibliches Gedicht
Leere Seite, was willst du mir sagen?
Kannst sprachlose Blässe nicht ertragen?
Würze aller Worte, die dich schmücken,
liegt schnörkellos in Farbe’s Lücke.
Wärest du ganz eingefärbt,
frei jedes Nomens, jedes Verbs,
so wär’ als Letztes unter Vielen,
nur Schwärz’ als Adjektiv geblieben.
Ich wage nun zu konkludieren,
wird auch verzweifelt d’rum gefragt,
bleibt Wichtiges meist XXXXXXXX!
—
Dieses Gedicht wurde ursprünglich am 6. August 2006 in meinem ersten Blog “Realities” gepostet.