Alles nur geKlout

Besucher lassen sich wunderbar messen. Kommentare auch. Käufe auch. Aber wie sieht es mit der Interaktion in Sozialen Netzwerken aus? Wer ist Top – Wer ist Flop? Hierfür gibt es den Klout Score.

Klout Score Martin Metzmacher

Dort meldet man sich mit Facebook oder Twitter an und kann dann seinen eigenen Klout Score herausfinden. Zusätzlich sieht man noch wer wichtige Leute im eigenen Netzwerk sind. Soweit so gut. Aber so einfach ist die Sache dann doch nicht.

Die Aussagekraft von quantifizierten Daten ist einfach gering. Wie inbrunstüg hat jemand auf „Like“ geklickt? Wird die Länge und Emotionalität der Kommentare bewertet? Ja – kann überhaupt eine Lineare Analyse so etwas wie eine Interaktion korrekt bewerten (=dynamisches System)?

Fakt ist: Der Score ist sicher kein absoluter Wert, da der Algorythmus als „one size fits all“ gebaut ist. Was aber schon besser funktioniert ist, sich innerhalb des eignenen Accounts anzugucken was viele Reaktionen und Interatkionen hervorruft und was nicht. Daraus kann man dann Hypothesen ableiten (=Bilder von Bergen geben viele Facebook Kommentare) und gezielter mit bestimmten Inhalten kommunizieren. Oder zu bestimmten Zeiten. Oder in einem bestimmten Style…

…und das ist genau die Sache: Die richtige Frage zu stellen ist viel wichtiger als die Antwort. Das nimmt einem das Tool leider nicht ab.

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