Nebelschwaden Audio
Vor einigen Jahren habe ich einen Text geschrieben, mit dem Namen “Nebenschwaden” (hier ist der Blog-Post). Den habe ich gerade noch einmal gelesen. WOW!
Wie eine Message von damals an mich jetzt. Jetzt habe ich den Text eingesprochen. Viel Spaß bei hören:
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Wünsche loslassen
[23:08:41] Sie: was nervt dich
[23:09:14] Ich: zurückfallen in Kinderrolle
[23:09:33] Sie: kannst du den wunsch loslassen in die kinderrolle zurück zufallen
[23:09:43] Ich: (-:
[23:09:49] Sie: ja?
[23:09:53] Ich: weiß nicht
[23:09:56] Sie: was nervt dich=
[23:09:59] Ich: nee
[23:10:24] Ich: dass ich darin schutz suche die verantwortung für mein handeln an andere abzugeben
[23:10:48] Sie: kannst du den wunsch loslassen darin schutz zu suchen die verantwortung für dein handeln abzugeben
[23:11:43] Ich: manchmal so schwer die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu tragen
[23:11:50] Ich: nein
[23:12:12] Sie: kannst du den wunsch loslassen dass es schwer ist die konsequenzen der eigenen entscheidugnen zu treffen
[23:12:35] Ich: ja
[23:12:41] Sie: wovor hast du angst
[23:13:15] Ich: schlecht zu sein
[23:13:27] Sie: kannst du den wunsch loslassen dass du schlecht bist
[23:13:44] Sie: jkannst du den wunsch loslassen davor angst zu haben dass du schlecht bist
[23:13:50] Sie: beides
[23:13:52] Sie: nacheinander
[23:14:15] Ich: 1. ja
[23:14:17] Ich: 2. nein
[23:14:20] Ich: das motiviert mich
[23:14:50] Sie: kannst du den wunsch loslassen dass du das gefühl haben musst schlecht zu sein damit du motiviert bist
[23:15:09] Ich: ja
[23:15:24] Sie: wovor hast du angst
[23:15:48] Ich: hört sich jetzt blöd an
[23:15:52] Ich: aber: verklagt zu werden
[23:16:02] Sie: kannst du den wunsch loslassen verklagt zu werden
[23:16:17] Ich: ja
[23:16:25] Sie: kannst du den wunsch nach sicherheit loslassen
[23:16:32] Ich: waoh
[23:16:41] Sie: denk dran mangel-gefühl
[23:16:42] Ich: nee
[23:16:59] Sie: wunsch nach sicherheit heißt du fühlst mangel an sicherheit
[23:17:25] Sie: der wunsch danach hält dein mangel-gefühl aufrecht
[23:17:33] Sie: kannst du den wunsch nach sicherheit loslassen
[23:17:35] Sie: nur jetzt fpr den moment
[23:17:41] Ich: ja
[23:17:52] Sie: kannst du den wunsch nach kontrokke loslassen
[23:17:55] Sie: kontrolle
[23:18:07] Ich: ha! die frage kam schon mal vor…
[23:18:08] Ich: ja
[23:18:18] Sie: kannst du den wunsch nach anerkennung loslassen
[23:18:50] Ich: nein
[23:18:58] Sie: nur jetzt für den moment
[23:19:10] Ich: ja
[23:19:20] Sie: kannst du den wunsch nach einssein loslassen
[23:19:37] Ich: boad die frage macht mich voll traurig
[23:19:44] Sie: nur für den moment
[23:19:58] Sie: kannst du der trauer erlauben da zu sein
[23:19:58] Ich: ja
[23:20:10] Ich: ja
[23:20:14] Sie: kannst du sie loslassen
[23:20:28] Ich: nein
[23:20:31] Sie: würdest du
[23:20:51] Ich: ja
[23:20:55] Sie: wann
[23:21:27] Ich: wenn sie ihre wirkung getan hat
[23:21:37] Sie: kannst du den wunsch nach getrenntsein loslassen
[23:21:56] Ich: ja
[23:22:03] Sie: würdest du
[23:22:15] Ich: ja
[23:22:18] Sie: wann
[23:22:29] Ich: jetzt
[23:22:39] Sie: kannst du den wunsch nach einssein loslassen
[23:23:06] Ich: hm..
[23:23:12] Ich: ich kann mich da nicht einfühlen
[23:23:29] Sie: stell es dir vor einfach dass du es tust
[23:23:34] Sie: oder eben nciht tust
[23:23:49] Ich: nein
[23:24:02] Ich: einddein = ganz sein = vollkommen = Glück = Licht
[23:24:11] Sie: wunsch danach gleich mangel
[23:24:27] Sie: kannst du den wunsch nach getrenntsein loslassen
[23:24:39] Ich: ja
[23:24:42] Ich: ja
[23:24:49] Sie: kannst du den wunsch nach einssein loslassen
[23:24:52] Ich: ja
[23:25:00] Sie: kannst du den wunsch nach getrenntsein loslassen
[23:25:05] Ich: ja
[23:25:09] Sie: kannst du den wunsch nach einssein loslassen
[23:25:27] Ich: ja
[23:25:35] Sie: kannst du den wunsch nach getrenntsein loslassen
[23:25:41] Ich: ja
[23:25:51] Sie: kannst du den wunsch nach einssein loslassen
[23:26:01] Ich: *lach*
[23:26:02] Sie: hihi
[23:26:10] Ich: Schallplatte wechseln!
[23:26:27] Sie: na dann passt es doch jetzt gtins
[23:26:29] Sie: grins
[23:26:33] Ich: (-:
[23:26:34] Ich: danke
[23:26:38] Sie: sehr gerne
[23:26:49] Sie: also, gute nacht und schlaf schön
[23:26:54] Sie: ![]()
[23:26:57] Ich: danke du auch
[23:27:03] Sie: ciao
Über mich (auf Xing)
Demnächst werde ich mein Xing Profil updaten.
Ich finde es aber eigentlich gar keine schlechte Beschreibung meines Werdegangs…deshalb als Backup und für alle die es interessiert:
Über Martin Metzmacher
Seit meinem Auslandsjahr 2000/2001 in Neuseeland interessiere ich mich für interkulturelle Kommunikation und digitale Medien. Von 2004-2010 habe ich Behavioural Science (Master) und Clinical Psychology (Master) an der Radboud University Nijmegen studiert. Ich arbeite selbständig als Experte für WordPress & Suchmaschinenoptimierung (
http://seriousmarketing.de) und bin Gesellschafter der bit dynamics UG (haftungsbeschränkt) (
http://www.bit-dynamics.de), zuständig für den Bereich Internet Marketing.
Reiseleiter in die digitale Welt
Ich sehe meine Rolle in dieser Gesellschaft als ein Reiseleiter in der Land der digitalen Medien. Ich kenne die Technik und die besonderen Regeln und Gesetze der neuen Kommunikationsformen, bin aber durch mein Studium der Psychologie und Ausbildung als Coach auch start im Leben 1.0 verwurzelt. Hierdurch gelingt es mir abstrakte technische und soziale Konzepte in einfacher Sprache zu erklären.
Welt 1.0 & Welt 2.0
Während die “normale Welt” vor allem durch die Begrenzung von natürlichen Ressourcen gekennzeichnet ist, bietet die digitale Welt ein ganz anderes Bild: Hier sind die wichtigen ressourcen im Überfluss vorhanden. Ein Beispiel: Wenn Sie 5 handgeschriebene (gleiche) Grußkarten verschicken, dann haben Sie ungefähr 5 mal soviel Arbeit, wie bei einer Karte. Wenn Sie allerdings 5 (gleiche) Emails schreiben, so ist der ressourcenaufwand nur ungleich größer als wenn diese Email nur an eine Person versand wird.
Faszination & Interessen
Ich arbeite seit vielen Jahren mit WordPress CMS und blogge. Mich fasziniert sowohl die Technik der neuen digitalen Medien, als auch die psychologischen und sozialen Veränderung, die diese für das Individuum und für die Gesellschaft mit sich bringen.
Mein besonderes Interesse gilt dem Schnittpunkt, an dem sich neue Technologien, Kommunikationsformen und veränderte Perspektiven treffen. Darum richtige ich mich in meiner Arbeit vor allem auf den Bereich Blogging, WordPress CMS und Suchmaschinenoptimierung. Immer wieder lasse in ich diese Bereiche mein psychologisches Wissen einfließen um die (digitale) Kommunikation zwischen verschiedenen Personen erfüllend und effizient zu gestalten.
Ziel & Traum
Mein Ziel ist es, dass die Stimme, die jede Person besitzt, nicht verstummt wenn mehr und mehr digital kommuniziert wird, sondern dass möglichst viele Menschen teilhaben können an der größten Gesprächsrunde, die es jeh gab: Das Internet. Es ist aus meiner Sicht für die gesellschaftliche Entwicklung enorm wichtig, dass das digitale Gespräch nicht nur von großen Firmen mit lauter Stimme geführt wird, sondern dass auch kleine Unternehmen und einzelne Personen daran teilhaben.
Martin und die “Geld-Verdienen-Im-Internet” – Gurus
Bei meinem neuen Projekt Netrepreneurs.de habe ich bisher vor allem Leute aus dem Internetmarketing interviewt. Kaum ein paar Wochen online, wirft das neue Projekt jetzt schon seine Licht und auch seine Schatten auf meine Person, wie folgender Schriftwechsel auf Xing zeigt:
dieda
lesen bücher sie von rechts nach links,
münzeinwurfaugen, rarer Pilz,
kreischen manchmal vor verzücken,
beugen gerne auch mal den rücken,
heißes bad im kalten schnee,
zeremonieren gar den tee.
wer könnte anders das wohl sein,
als fernöstlich-stereotypen-schein
Repost aus meinem ersten blog “realities” vom 6. August 2006
en attendant
Repost aus meinem ersten Blog “Realities” von
Saturday, April 8, 2006, 11:47 AM
On bavardait dans un café
Quand tes mots tendres soufflés
M’ont pris du réalité
Et maintenant c’est fini
La tendresse dans tes yeux
Ton coeur en feu, puis avec eux
Comme c’était merveilleux
Je me sentais si bien
Je rentre chez moi
Pour se mettre aucun bras
Toute devient sombre
Comme dans ma chambre
C’était quand t’es parti
Que j’ai vue toute ma vie et compris
Mon âme est emprisonnée
Et tu es la clé
Kaffe, Tee oder Kakao?
Repost aus meinem ersten Blog “Realities” vom
Friday, February 10, 2006, 07:37 PM
Kaffe, Tee oder Kakao?
Sanft stupste ich sie an: „Kaffe, Tee oder Kakao?“. Lange hatte ich an der Formulierung gefeilt. Anscheinend hatte ich genau die richtigen Worte getroffen, denn sie folgte der Schneise die ich in einem Anfall von Männlichkeit durch die Menschenmenge hieb. Sie entschied sich für Tee, ich auch und der Tisch der unsere Körper zu sich lenkte war glücklicherweise rund. Sie mustert mich scharf mit ihren lachenden Augen während die die kurzen Haare frech hin und her wippen. Einmal von Gott über die Welt und wieder zurück. Bücher und Apfelsaft. Sie tanzt. Unsere Geschichten fließen zusammen und trennen sich wieder, zwei kleine Wellen, die in freudigen Plätschern einen kleinen Gebirgsbach zeugen. Dann treibt der Fluss uns durch Stromschnellen zu tieferen Wassern. Ich schmecke ihre Geschichte. Ein Hauch von Bekanntem, kombiniert mit einer raffinierten Gewürzmischung: sanft und stark
Sanft aber bestimmt nimmt sie meine Gedanken auseinander, bis mir nichts mehr übrig bleibt als zu lachen. Aber das Gefühl von Beschämung stellt sich nicht ein. Ihr Lachen scheint den ganzen Platz zwischen uns einzunehmen. Grummelnd verzieht sich meine Beschämung um auf eine bessere Chance zu warten. Scheu schauen sich unsere Seelen an. Was sich lichtet ist nur der erste Schleier.
Hunger sagt sie – ich gebe ihr einen Apfel. Schön dass sie noch da ist. Wer ist sie wohl wirklich? Werde ich noch tiefer blicken? Und was bin ich bereit zu lichten?
Der Garten meiner Eltern
…ist nicht besonders groß…deshalb bieten sich Makroaufnahmen ganz besonders an (-:
Ich finde es immer wieder eindrucksvoll, wie Lara ganz bestimmte Schärfekompositionen zustande bringt…
Nebelschwaden
Repost aus meinem ersten Blog “Realities” vom
Monday, February 27, 2006, 06:39 PM
Die Welt. Hier ich – da sie, den graubleichen Schleier gilt es zu durchdringen. Und so wie die Morgensonne durch die Baumwipfel in den nebligen Wald scheint, so will auch ich scheinen. Suchend laufe ich durch den Nebel, verlassen, vergessen, auf der Suche nach etwas Lebendigen, das mir einen Sinn geben könnte. Zu essen, zu schlafen, wachen, träumen, sorgen, ohne Sinn ist dies alles nur die Hülle. Den Kokon den gilt es abzustreifen, um dem Licht entgegen zu fliegen, denn der Nebel hält sich nur am Boden.
Sum Sum, die Morgenröte taucht alles in ein schaurig schummriges Licht, dessen Wärme in der Weite liegt. Noch lange liege ich auf der Wiese und schau den Wolken zu, wie sie Ihre Bilder auf und abtragen, einen Pinselstrich setzen oder eine neue Farbe mischen.
Während sich die wohlige Wärme sanft um mich legt, betrete ich den Pfad. Ein schmaler Weg führt durch das Unterholz zu einer Lichtung. Die Wipfel der umrahmenden Bäume hüllt die Morgensonne in ein majestätisches Kupfer. Die Lichtung ist klein und doch hell, auf dickes Moos gebettet strecken einige Vergiss-Mein-Nicht sich den nahenden Strahlen entgegen.
Einen Moment kann ich nicht zwischen Wach und Traum unterscheiden. Alles scheint sich zu drehen, so als hätte sich die Welt im dunkel neu justiert. Neu – immer neu – hell – schön- interessant. Dann spricht er zu mir:
Nur weil der Schleier sich nicht lichtet vergisst dein Herz nicht den Schlag. Auch wenn der Vogel zu beschäftigt ist zum Singen geht die Sonne trotzdem auf. Warum versuchst du auch das Wasser zu überreden flussaufwärts zu laufen? Alles hat eine Richtung mein Guter. Vielleicht kein Ziel, aber eine Richtung. Auch du. Wie ein schlechter Wissenschaftler sollst du sein. Dich genau beobachten, bis du das wesentliche nicht mehr sehen kannst.
Gedanken durchblitzen seine Rede: Aber hat sie mich nicht hierhin gebracht? Die Selbsterkenntnis die doch keine war? Ach wie sehr war ich doch davon überzeugt die tiefsten gründe meiner Seele gesehen zu habe. Und wie oft irrte ich von Haus zu Haus, der Straße so sicher ergeben, dass mein Ziel am Horizont entschwand. Wie oft folgte ich dem verlockenden Ruf des Gasthauses, nur um mich im Warmen nach der Kälte der Straße zu sehnen. Und während ich meinen Körper betäubte, damit die Schreie meiner Seele in meinem Kopf verstummten, so nannte ich es doch Ich. Es muss also etwas da gewesen sein, etwas was die Möglichkeit enthielt mich zu retten, mich den Verlorenen.
Es betrübt meine Seele, die deine so zu vernehmen, mein Junge. Doch siehe die Zwiebel. Auch sie ernährt sich aus den äußeren Schichten. Doch will Sie zum Licht, so muss Sie diese schützende Hülle durchbrechen. Sie will zum Licht und so wird sie zum Licht gelangen. Auch du kannst zum Licht gelangen, aber nur wenn du realisierst, dass dies der einzige Weg zu deinem Glück, zu deinem Leben ist. Wir sind alle Kinder des Einen. Und nur versöhnt im Licht und vereint mit uns selbst werden wir die Gemeinsamkeit erkennen.
Sanftes Sonnenlicht fällt auf mein Gesicht während ich erwache.
Suche nach dem Ich
Repost aus meinem ersten Blog “Realities” vom
Monday, February 13, 2006, 09:43 PM
Inhalt
I Suche nach dem Ich
II es geschah…
III Kultur und Sprache
IV Take it one level higher